So tickt unsere Online-Kleingruppe

Kleingruppen verbinden zwei Dinge, die für den Glauben wichtig sind: gemeinsam die Bibel entdecken und geistliche Gemeinschaft erleben.

In unserer Online-Kleingruppe liegt der Schwerpunkt bewusst auf dem gemeinsamen Lesen und Erarbeiten eines Bibeltextes. Wir schauen genau hin, stellen Fragen und überlegen miteinander, was der Text für Glauben und Leben bedeutet. Besonderes Vorwissen brauchst du dafür nicht – Interesse an der Bibel genügt.

Weil wir uns über Zoom treffen, ist die Gruppe unabhängig vom Wohnort offen. Du musst weder in Neustadt wohnen noch zu unserer Gemeinde gehören. Wichtig sind uns Interesse an der Bibel, Offenheit für Gemeinschaft und die Bereitschaft, sich verbindlich auf die Gruppe einzulassen.

Auch persönlicher Austausch gehört dazu. Zu Beginn kann jeder kurz erzählen, was ihn gerade bewegt. Was in der Gruppe erzählt wird, bleibt vertraulich. Anschließend beten wir füreinander.

 

Damit das auch online gut gelingt, hat unser Abend einen klaren Ablauf:

Ablauf eines Kleingruppenabend

20:00 Uhr – Einwählen und ankommen
Wir kommen nach und nach dazu, begrüßen uns und haben etwas Zeit für Smalltalk.

 20:10 Uhr – „Wie geht´s dir Runde“ und Gebet
Jeder kann kurz erzählen, was ihn gerade bewegt. Damit alle zu Wort kommen können, achten wir darauf, uns auf etwa zwei bis drei Minuten zu begrenzen. Anschließend beten wir füreinander.

20:35 Uhr – Gemeinsam einen Bibeltext entdecken
Den größten Teil des Abends beschäftigen wir uns gemeinsam mit einem Bibeltext, meist mit dem Predigttext des kommenden Sonntags. Wir lesen, fragen, beobachten und diskutieren, ohne fertige Antworten vorzugeben. So beginnt die Auseinandersetzung schon vor dem Sonntag. Gottesdienst und Predigt können dann auch auf YouTube angeschaut werden. Ziel ist, biblische Texte tiefer zu verstehen und gemeinsam im Glauben zu wachsen.

Unsere Vereinbarung für die Online-Kleingruppe

Damit unsere Online-Kleingruppe ein vertrauensvoller, verbindlicher und guter Ort für alle sein kann, helfen uns einige gemeinsame Absprachen.

1. Vertraulichkeit
Was persönlich in der Kleingruppe erzählt wird, bleibt in der Kleingruppe. Persönliche Erfahrungen, Gebetsanliegen oder Informationen über andere werden nicht ohne deren Zustimmung weitergegeben.

2. Verbindlichkeit nach der Schnupperphase
Wer die Gruppe kennenlernen möchte, kann zunächst an zwei bis drei Abenden unverbindlich teilnehmen. Danach bitten wir um eine bewusste Entscheidung, ob man regelmäßig zur Gruppe dazugehören möchte.

Natürlich kann man die Kleingruppe später jederzeit wieder verlassen. Wer nicht mehr zur Gruppe gehört, verlässt dann bitte auch die zugehörige WhatsApp-Gruppe. So bleibt der Kommunikationsraum bei den Menschen, die tatsächlich am gemeinsamen Gruppenleben teilnehmen.

3. Absagen, wenn man verhindert ist
Wir wissen, dass nicht jeder bei jedem Treffen dabei sein kann. Wenn du verhindert bist, gib bitte kurz über WhatsApp Bescheid. Das hilft der Gruppe und der Leitung bei der Planung und gehört für uns zu einem verbindlichen Miteinander.

4. Die WhatsApp-Gruppe dient dem Hauskreis
Über die WhatsApp-Gruppe verschicken wir den Zoom-Link, erinnern an Termine und tauschen Informationen aus, die unmittelbar mit der Kleingruppe zusammenhängen.

Sie ist bewusst keine allgemeine Austausch- oder Diskussionsgruppe. Deshalb verzichten wir dort auf politische Beiträge, Kettennachrichten, Werbung, Videos, Memes oder andere Inhalte, die nichts mit unserer Kleingruppe zu tun haben.

5. Jeder bekommt Raum
Beim persönlichen Austausch achten wir darauf, dass alle zu Wort kommen können. Deshalb versuchen wir, unsere Beiträge auf etwa zwei bis drei Minuten zu begrenzen und einander aufmerksam zuzuhören.

6. Unterschiedliche Sichtweisen dürfen sein
Beim gemeinsamen Bibellesen können wir zu unterschiedlichen Beobachtungen, Fragen und Einschätzungen kommen. Wir möchten miteinander lernen und nicht gegeneinander argumentieren. Deshalb begegnen wir anderen Positionen respektvoll und verzichten darauf, andere überzeugen oder korrigieren zu müssen.

7. Niemand muss Persönliches erzählen
Persönlicher Austausch gehört zu unserer Gruppe, bleibt aber freiwillig. Jeder entscheidet selbst, was er von sich erzählen möchte und worüber für ihn gebetet werden darf.

8. Wir achten auf einen guten digitalen Rahmen
Wenn es möglich ist, nehmen wir mit eingeschalteter Kamera teil und versuchen, während des Treffens wirklich präsent zu sein. Uns ist zugleich bewusst, dass es technische, familiäre oder persönliche Gründe geben kann, warum das nicht immer möglich ist.

9. Pünktlichkeit hilft der Gruppe
Wir beginnen um 20.00 Uhr und versuchen, gegen 21.30 Uhr gemeinsam zu enden. Wer später dazukommt oder früher gehen muss, kann natürlich teilnehmen, gibt aber nach Möglichkeit vorher kurz Bescheid.

10. Die Leitung trägt Verantwortung für den Rahmen
Wenn es wiederholt zu Situationen kommt, die das Vertrauen, die Verbindlichkeit oder das Miteinander der Gruppe beeinträchtigen, wird die Leitung das persönliche Gespräch suchen. Ziel ist immer eine gute und faire Klärung.

Diese Vereinbarungen sollen niemanden einengen. Sie helfen uns vielmehr, einen Raum zu gestalten, in dem Menschen offen miteinander sprechen, gemeinsam die Bibel entdecken und verlässlich miteinander unterwegs sein können.